Meilensteine
Man sollte sich immer Meilensteine setzen um sich sein Vorankommen vor Augen zu halten. Außerdem dienen diese als wunderbare Abhakliste! Viel wichtiger sind sie jedoch als Maßeinheiten um kritische Punkte zu markieren. Sobald man einen Punkt erreicht und die Validierung fehlschlägt kann man sich direkt an die Korrektur machen. Und das zeitnah. Nicht erst wenn man am Ende seiner Arbeit angekommen ist und dann feststellt man müsse noch etwas am Anfang korrigieren.
Belohnungen
Wir alle lieben Belohnungen. Also nutzen wir dies doch zur Motivation. Sobald man ein Teil seiner Arbeit geschafft hat, belohnt man sich mit einem kleinen Event. Kaffee mit Freuden, Kinobesuch oder am Abend einfach in die Lieblingsbar. Selbstverständlich würde man die meisten Sachen auch so machen, wenn wir sie jedoch als Belohnung definieren, dann kann man sie zur Motivationssteigerung nutzen. Eventuell sollte man sich auch ein paar Highlights bei den Meilensteinen setzen. Ich nutze dieses System um nicht nötige Anschaffungen zu rechtfertigen.
Quellen
Das Alpha und das Omega jeder wissenschaftlichen Arbeit. Ohne Quellen funktioniert nichts. Aber auch hier gibt es 2 Möglichkeiten. Ich nutze bekannte Quellen zu meiner Arbeit und fange dann an meinen Text zu schreiben. Natürlich erst nach langem Einlesen. Oder ich schreibe erst meine Arbeit und suche mir anschließend passende Quellen. Der letzte Weg ist aber verrufen.
Schreibprogramm
Zur Hausarbeit sollte man ein Programm nehmen, mit welchem man bereits Erfahrung hat. Auch noch hier etwas Neues zu lernen ist für manche einfach zu viel. Ob Microsoft Office, OpenOffice, iWorks oder LaTeX. Es ist egal welches man verwendet, Hauptsache man kann es bedienen. Noch Kraft aufzuwenden sich in etwas Neues einzuarbeiten ist oft falsch investiert und raubt Zeit. Ich kenne viele, die LaTeX zum ersten Mal bei Ihrer Abschlussarbeit verwenden. LaTeX ist klasse und mächtig, aber das Lernen ist am Anfang sehr zeitaufwändig. So was bringt man sich lieber zwischendurch bei.
Synonymwörterbuch
Nicht nur gute Quellen sind wichtig. Wir benutzen viel zu oft die gleichen Wörter und deshalb könnte etwas Abwechslung nicht schaden. Ich rede hier nicht von einem sinnlosen durchwechseln von Fachbegriffen. Primär geht es darum die Arbeit interessant zu formulieren, um auch dem Professor einen Gefallen zu machen. Dieser muss ja schließlich mehrere kreative Ergüsse seiner Studenten durchlesen, ohne dabei zu verzweifeln. Und wenn die Person mit dem Rotstift es gerne liest und sich nicht zu jedem weiteren Satz überwinden muss, dann hat es evtl. eine Auswirkung auf die Note.
Freunde die Korrekturlesen
Da wir selber unsere Arbeit zu oft gelesen haben, wissen wir bereits wie der nächste Satz endet. Wir brauchen Freunde um den Inhalt zu kontrollieren. Das am besten fortwährend. Somit haben wir einen stetigen Korrekturprozess laufen und können schnell auf Änderungen reagieren. Wichtig wäre bei der Auswahl des Personals auf Fachleute und Fachfremde zu achten. Eine gesunde Mischung macht es! Vor allem Fachfremde können einen sehr schnell inspirieren. Bei Freunden steht das zwar nicht im Vordergrund, aber auch hier könnte sich das Belohnsystem als praktisch erweisen. Man bindet die Freunde in die Belohnung ein. Motiviert den Schreiber und seine Korrekturleser.
Nervennahrung
Unterzuckerung ist der Feind jedes Arbeitswilligen. Man sollte immer einen kleinen Vorrat an Studentenfutter und anderen leckeren Kleinigkeiten zu Hause haben. Die Gefahr ist natürlich groß, dass man alles auf einmal ist aber spätestens am dritten Tag kann man es nicht mehr sehen und man greift nur noch bei Bedarf auf die kleinen Helferlein zurück.
Konzept der Arbeit
Das Konzept benötigen wir wohl mit als Erstes. Ohne dieses können wir uns keine Meilensteine einrichten oder gar die Gliederung erstellen. Sobald das Konzept steht sieht man auch den Umfang der Arbeit und kann den Aufwand korrekt einschätzen. Je mehr Zeit man mit dem Konzept verbringt, desto geringer sollten die Änderungen später ausfallen. Manchmal ist dies jedoch nur theoretisch. 
Mit der Gliederung steht und fällt alles
Richtig? Definitiv! Ohne Gliederung endet unsere Arbeit im Chaos. Auch hier gilt wieder, je mehr Arbeit wir hier investieren, desto weniger Änderungen sollten später anfallen. Hierbei sollte darauf geachtet werden das man qualitative Arbeit investiert. An der Gliederung orientiert man sich. Ohne eine gut erstellte Gliederung wird der Aufwand wohl enorm ansteigen.
Restmotivation fürs Fazit
Das Ende naht. Ich habe alles dargelegt was ich möchte. Es ist alles erklärt. Alle Fragen und Standpunkte behandelt. Fertig? Nein. Ich muss es noch mal zusammenfassen! Und dabei ist die ganze Arbeit doch schon eine Zusammenfassung wegen der begrenzten Seitenanzahl. Wichtig ist hier sich eine gewisse Restmotivation aufzubauen. Das Fazit ist der letzte Eindruck unserer Arbeit. Eventuell hilft hier das Belohnungssystem an seine finanziellen Grenzen zu treiben.