Jeder kennt sie: diese scheinbaren Genies, die das ganze Semester feiern, zwei Tage vor der Klausur den Stoff rein klopfen und immer damit durchkommen. Einen anderen Eindruck vermittelt die Statistik eines münchener Informatikers, die ich im Erlebt-Blog gefunden habe:
- Die Studenten, die die Klausur bestanden haben, haben im Durchschnitt 10 der wöchentlichen Übungsaufgaben selbst, vor der Übungsstunde ausgearbeitet.
- Die Studenten, die die Klausur nicht bestanden haben, nur im Durchsschnitt 1,5.
Gibt es also doch Gerechtigkeit auf dieser Welt?
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Oktober 21st, 2009 - 09:14
Die Statistik widerspricht die Erfahrung, dass es solche Genies gibt. Es gibt sie, ich begegne immer wider manche.
Die Tatsache, dass es solche Genies gibt, bedeutet lediglich, dass der “normale” Student in dem konkrteten Fall deutlich mehr als 10 Übungsaufgaben ausarbeiten sollte. Der Grund ist, dass die Genies die Statistik verzerren.
Oktober 21st, 2009 - 09:48
ja dies Genies kannte ich auch – die nur gefeiert haben – und am Ende des ersten Semesters mit 1 Schein heim gegangen sind – im Gegensatz zu 4+ Scheinen für die, die geübt haben.
Oktober 21st, 2009 - 22:22
Ich hatte zwei gute Studienfreunde, die mit entgegengesetzten Prinzipien gearbeitet haben.
Der eine hatte das 2-2-2-Prinzip: 2 Tage vorher noch keine Ahnung haben, dann eine 2 schreiben, 2 Stunden nach der Klausur alles vergessen haben.
Der andere hatte das Maxi-Min-Prinzip: maximaler Aufwand, ganzes Semester büffeln, trotzdem nur minimales Ergebnis.
Ungerechte Welt.
Aber jetzt sind beide im Beruf sehr erfolgreich-