Es gibt viele wertvolle Produktivitäts-Tipps, die einem helfen effizienter zu forschen. Einige EInzelbereiche haben wir ja in den letzten Wochen vorgestellt. Heute stellen wir die Top 10 der grundlegenden Ratschläge vor.
1. Machbare To-Do-Listen. Schreiben Sie Ihre To-Do-Listen so, dass sie Ihnen tatsächlich helfen, statt zu einer wilden Ablage zu werden. Definieren sie kleine, konkrete Aufgaben, indem Sie große Projekte herunterbrechen. Sammeln Sie Ihre Projekte und Dinge die Sie “irgendwann” erledigen wollen in eigenen Listen. In der To-Do-Liste sollte nur stehen, was Sie tatsächlich als nächstes/jetzt/heute angehen wollen. Hier haben wir die Grundzüge guter To-Do-Listen ausführlicher vorgestellt.
2. Magische Suchfähigkeiten. Kein Jurist kennt alle Gesetze. Kein Mensch kann alles wichtige im Kopf haben. Im Informationszeitalter ist die Fähigkeit Dinge zu finden von größter Bedeutung. Besuchen Sie die Einführungskurse Ihrer Bibliothek, lernen Sie die Suchfunktionen ihres Betriebssystems und Ihres EMail-Programms kennen, beschäftigen Sie sich ausführlicher mit den kleinen Google-Tricks. Z.B. hier.
3. Wiedervorlage. Erinnern Sie sich selbst. Sie müssen etwas in 11 Wochen erledigen? Dann richten Sie ein System ein, dass Sie in 11 Wochen daran erinnert. (Die “Getting Things Done” (GTD) Jünger nennen dies “Tickler File”.) Sei es ganz klassisch ein Ordner mit Ablage für verschiedene Monate, sei es ein Online-Kalender, der Ihnen zur Zeit x eine SMS schickt.
4. Geistesblitze festhalten. Ideen halten sich nicht an den Stundenplan, sie kommen irgendwann. Und bis man wieder am Schreibtisch sitzt, sind sie wieder weg. Notieren Sie alles, was Ihnen in den Sinn kommt. Sei es mit einem Block, sei es in Evernote auf Ihrem Smartphone.
5. Timer und Zwischensprint. Mühen Sie sich nicht den ganzen Tag mit einer Riesen-Aufgabe ab. Picken Sie sich Teilaufgaben raus, formulieren Sie ein klares Ziel, starten Sie die Stoppuhr und gehen Sie exakt 10 Minuten mit aller Kraft auf diese Aufgabe los. Dann Pause und nächste Aufgabe.
6. Inbox Zero.
Die Email-Flut überwältigt viele. Ein System zur Bewältigung der Flut ist Inbox Zero. Die Grundidee: Mails nur zu festen Zeiten am Stück durcharbeiten, dann alle Kleinigkeiten sofort erledigen, Unnötiges löschen oder weiterdelegieren, den Rest in die To-Do-Listen aufnehmen, Mail löschen. Der Posteingang sollte jeden Abend leer sein.
Hier haben wir das Thema ausführlicher vorgestellt.
7. Tastaturkürzel. Dauernd die Hand von der Tastatur zur Maus zu bewegen, mit dieser dann über den halben Bildschirm zu wandern und dann irgendein Menü zu suchen, kostet viel Zeit. Lernen sie die Tastaturkürzel für Ihre wichtigsten Befehle. Z.B. Befehl-S sichert, Befehl-C kopiert und Befehl-V fügt wieder ein. Hier gibt es die wichtigsten Kürzel für Apple und Windows.
8. Automatische Textersetzung. Manche Textblöcke schreibt man immer wieder. “Sehr geehrte Damen und Herren” kostet auch Schnelltipper etwas Zeit. Warum nicht einfach ein Kürzel eingeben und den Computer die Arbeit machen lassen? Hier zeigen wir wie.
9. Computer schneller bedienen. Natürlich kann man für alles das entsprechende Programm öffnen, die jeweilige URL eingeben oder alle Ordner durchklicken um eine Datei zu finden. Oder man verwendet ein zentrales Steuerprogramm (“Keystroke Launcher”), das alles kann und weiß und schon nach wenigen Buchstaben weiß, was ich wollen könnte. Klingt verrückt? Probieren Sie es aus: Quicksilver auf dem Mac, Launchy für Windows.
10. Kluge Backups. Was hilft die schönste und effizienteste Arbeit, wenn man sie wieder verliert? Achten Sie daher auf ein intelligentes System von Sicherheitskopien. Hier geben wir ein paar Ratschläge.
Gefunden im Lifehacker-Blog
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